Mittwoch, 7. Dezember 2016

3. Was Satan zu Gott über uns sagt

3. Was Satan zu Gott über uns sagt

  
Wir alle sagen, dass  wir Gott lieben, dass wir Ihn respektieren und, dass wir gute Christen sind. Wir glauben nicht, dass wir weit weg von Ihm sind, weil wir niemandem Böses tun und sicherlich dreimal im Jahr in die Kirche gehen. Wir glauben, dass wir Gott nahe sind. Satan sagt jedoch andere Dinge zu Gott über uns.
Mit viel Dreistigkeit, als ob er derjenige wäre, der mit absolutem Erfolg unser Leben  beherrscht, nachdem wir das tun was er uns in den Kopf setzt, wendet er sich an Gott und sagt:

Sie gehören mir! Der Tag, den Du ihnen geschenkt hast, hat 24 Stunden und die meisten davon widmen sie mir mit ihrem zügellosen Leben ohne Schranken, mit übler Nachrede, Angst und Oberflächlichkeit...
  Ich habe nichts dagegen,  wenn sie Dir fünf Minuten  widmen, um Dir etwas zu sagen, was sie nicht einmal glauben.
Sie sagen, dass Du ihr Vater bist und im Himmel oben wohnst. Wenn sie das aber sich wirklich glauben würden, dann würden sie sich den ganzen Tag nach Dir sehnen und wünschen, dass Du sie segnest und ihnen Deinen Willen lehrst.

Sie bitten Dich, dass Dein Wille geschehen soll, wie im Himmel so auch auf Erden, aber sie machen täglich das, was ich ihnen ins Ohr flüstere oder sie tun das, was  ich ihnen, durch ihre Wünsche, ans Herz lege.
Sie bitten Dich um ihr tägliches Brot, und das ist alles was sie wirklich von Dir wollen. Dass Du ihnen gewährst, was sie benötigen, um zu leben, um dann mich wieder zu verherrlichen  und wenn Du es ihnen nicht gibst, dann verfluchen sie Dich.
Sie bitten Dich ihnen zu vergeben, wie sie auch ihren Brüdern und Schwestern vergeben, nämlich gar nicht. Auch wenn Du als  noch so  barmherzig erscheinen möchtest, wenn sie es aber nicht zu den Mitmenschen sind, hast Du kein Recht einzuschreiten, weil Du sie gelehrt hast zu sagen, wenn sie vergeben, so wirst auch Du es tun.                     
Sie bitten Dich, sie nicht in Versuchung zu führen, sondern vor mir bewahrst, wobei sie mich in diesem Augenblick schon festhalten und nicht mehr loslassen.
Sie selbst erlauben mir durch den Fernseher in ihre Häuser zu kommen  und dort haben sie mir unübersehbar den besten und schönsten Platz in ihrem Heim gegeben. Von dort aus empfangen sie mich täglich und lassen ihre Sinne mit meinen dämonischen Verleumdungen berieseln. So dringt ins Dasein ihrer Seele mein teuflischer Wille: der Hass, die Unzucht, die Genusssucht, die Ruhmsucht, der Neid und die Eifersucht,  die Anomalie, die Rachsucht und all das Andere was gegen Deinen Willen ist.
Was hast Du zustande gebracht, Gott, mit Deiner Liebe? Hast Du wenigstens eines Deiner Kinder damit berührt? Selbst jene fallen, die sagen Dich zu verherrlichen, sobald ich sie anfechte.
Sie widerstehen mir nur, wenn sie Deine Verfluchten (Satan meint die Heiligen Gottes) bitten, die, als sie noch hier auf Erden in Deiner innigen Liebe lebten und mich weit weg jagten und alle jene, die Deine idiotischen Diener (er meint die Engel) anrufen, die nicht verstanden haben, dass, wenn sie mir nachfolgen würden, ihnen die ganze Welt zu Füssen liegen würde. Nur sie hörten auf die donnernde Stimme des verfluchten Michael und blieben bei ihm zurück, um Dir wie Sklaven zu dienen, aber nicht in Ruhm und Freiheit, welche jemand erwirbt, der Dir fern ist.
Nimm Dir Bettler Deine Krümel, auch wenn sie Dir diese Krümel, die sie Dir geben, auf so verschmähende Weise geben, dass es Dich mitten ins Herz trifft, anstatt Dich daran zu erfreuen.
Hör nur die spottenden Worte, die sie Dir hastig sagen und entscheide Dich endlich dafür, sie fallenzulassen, nachdem sie Dich zuerst fallen ließen“.

Wahrlich, wie sehr schmerzt doch das Herz unseres Gottes, wenn Er diese teuflischen Worte hört, worin aber so viel Wahrheit steckt.
Dann sucht Er wahrhaftig, wie ein verletzter Bettler, wenigstens ein Herz zu finden, das vor Liebe zu Ihm brennt und Ihm sagt:
„Deine Fehler machen mir nichts aus, mein Kind, Ich vergebe dir alle, es genügt Mir, wenn Ich spüre, dass dein Herz nur für Mich schlägt, nur Mich verherrlicht und begehrt. Schenk Mir einfach nur dein Herz und Ich werde dir alles geben.“
Hat Er uns vielleicht nicht alles gegeben? Herrschen wir nicht über die ganze Schöpfung?
Und was geben wir Ihm?
Gelang es Satan, uns zu überzeugen, dass wir unseren Gott verehren können und parallel das probieren können, was dieser Dämon uns anbietet?
Er fragt nicht nach dem Exklusivrecht, weil er weiß, dass er dann verlieren würde, aber er versucht sehr hinterlistig dieses zu gewinnen. Und war er damit etwa noch nicht erfolgreich?
Wenn wir alle darüber nachsinnen, wie wir unseren Tag verbringen, wird jeder erkennen, wem  wir gehören.
Der Teufel selbst prahlt, dass wir ihm gehören und betrachtet mit Stolz die Erfolge die er über unsere Seele hat.
Unser Gott, gebrochen von der Torheit Seiner Kinder, dass wir Ihm auf der einen Seite sagen Ihn zu lieben, aber auf der anderen Seite sieht Er, dass wir das tun was der Teufel will, drängt uns von unserer Schlafsucht zu erwachen, in die uns Satan geworfen hat. Er lädt uns ein in unsere blinden Augen die Augentropfen der Wahrheit zu träufeln, um etwa die echte Wahrheit zu sehen.
Als liebevoller, aber leidvoller und verletzter Vater, erinnert Er uns an einige leider wahre Feststellungen, um uns wieder wachzurütteln.

 „Schreibt auf, Meine lieben Kinder“, sagt Er, „auf ein Blatt Papier, die Stunden, die ihr Satan widmet, wie er es euch gelehrt hat zu leben, und ihr werdet selbst sehen,
¨ wie viele Stunden ihr mit unnötigen Debatten und Kritik aufwendet
¨ wie viele Stunden mit teuflischen Gerüchten,
¨ wie viel Zeit mit Gefräßigkeit  und schädlichen Dingen, die den Körper beherrschen und ihn machtlos und nicht mehr steuerbar machen, als Sklave der fleischlichen Leidenschaften und
¨ wie viele endlose Stunden der Dämon eure  Seele vergiftet, wenn sich eure Augen dem Fernsehen hingeben und alles Schlechte und Unsittliche betrachten, die euren Egoismus und die Ruhmsucht  aufbläht und versucht euch zu überzeugen , dass alles erlaubt ist und ihr keine Einschränkungen braucht, wenn ihr in eurem Leben etwas erreichen möchtet. 
Notiert euch auch die Momente, die ihr an Mich denken würdet, und nennt Mir dann den Grund, der euch dazu bewegen würde, es zu tun.
Wäre es ein Dankeschön, für alles  was Ich euch schenke? Und wenn ihr es sagt, würde es dann aus eurem Herzen kommen oder würdet  ihr es einfach so dahin sagen?
Wäre es ein „ich liebe Dich“Und wenn ihr es sagen würdet, würdet ihr es dann ehrlich meinen oder es einfach nur sagen, weil euch jemand überzeugt hat, dass Ich es gerne höre?
Wäre es ein einfaches Gebet, um Mir zu zeigen, dass ihr doch ein wenig Gefallen an Mir habt? Und wenn, warum? Vielleicht aus Angst, dass euch nichts Böses geschieht, oder dass ihr dann vollkommen den Kontakt zu Mir verliert, falls ihr etwas braucht, damit Ich euch erhöre? Oder würde es einfach ein Bittgebet sein für etwas, weil ihr denkt, dass Ich es euch schuldig bin, weil Ich ja euer Vater bin?
Gebt acht, dass euch der Teufel nicht davon überzeugt, dass die Stunden, die ihr Mir widmet, Mir immer absolut angenehm sind. Viele von euch verbergen in ihrem Herzen Neid und versteckten Egoismus und das äußert sich durch euer Leben, indem ihr eure Worte nicht ehrlich meint.
Niemand kann über Mich sprechen, dem Gott der unendlichen Liebe, wenn er nicht selbst die Liebe ist.
Prüft euch nun selbst und notiert die Zeit, die ihr mit Mir verbringt. Ich kenne jetzt schon das Ergebnis, denn Ich erlebe es ja jeden Tag.
Diejenigen, die sich entfernen, seid ihr, wenn ihr die Momente, die Mir gehören, mit denen die ihr unbewusst dem Satan schenkt, vergleicht.
Dann werdet ihr sehen wie ihr lebt und ihr werdet verstehen, in wessen Armen ihr seid.
Wenn ihr im Einklang mit Meinem Willen lebt, wird in euren Herzen Frieden sein, weil ihr euch in Meiner Obhut befindet.
Wenn ihr aber in einer Lüge lebt, in Bosheit und Zügellosigkeit, dann werdet ihr Angst in eurem Herzen haben, weil ihr in seiner teuflischen Umklammerung sein werdet.
Ihr, Meine lieben Kinder, wählt denjenigen aus,  der eure Seele gewinnen wird.
Ihr sollt aber wissen, dass euch derjenige, dem ihr euer Leben übergebt, auch derjenige sein wird, der euch eines Tages empfangen wird, wenn ihr dieses vorläufige Leben verlasst.
Wenn euch diese Feststellung  beruhigt, dann lebt so weiter wie bisher. Wenn es euch aber nachdenklich macht, dann ändert eure Gewohnheiten.“

***
Himmlischer Vater, vergib‘ uns allen Deinen Kindern, die wir, mit unserem Leben, Satan erlaubt haben, uns mit seinen teuflischen Netzen zu fesseln, und er Dich,  unseren barmherzigen Vater, unseretwegen verspottet.
Hilf uns, unsere schlechten Gewohnheiten aufzugeben und unser Leben, als Deine Kinder, gemäß Deinem göttlichen Willen, hier auf Erden zu leben.                  

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